Jedes Jahr entwickeln rund 350 Studierende in Vierergruppen einen autonomen Roboter. Von der ersten Idee bis zum fertigen Roboter übernehmen die Teams die Entwicklung selbst. Mit rund 80 Robotern ist das System Design Projekt die größte Veranstaltung der Technischen Fakultät.
Im SDP wird aus einem ersten Konzept ein fahrender Roboter. Die Teams kümmern sich um Konstruktion, Elektronik, Sensorik und Software und müssen ihre Lösungen immer wieder testen und verbessern. Dabei greifen die unterschiedlichen Fachrichtungen ineinander: Programmierung, Sensorik, Elektronik, Konstruktion und Bau müssen am Ende zu einem funktionierenden Roboter werden.
Alle Teams stellen sich derselben Herausforderung, doch wie sie diese lösen, bleibt ihnen überlassen. Über das Semester hinweg wird getüftelt, ausprobiert und verbessert. Die Gruppen entwickeln ihre Roboter selbstständig weiter, probieren verschiedene Ansätze aus und finden Lösungen für die Herausforderungen, die sich dabei ergeben. So entstehen jedes Jahr rund 80 Roboter, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Am Ende des Semesters treten die Teams mit ihren Robotern auf einem eigens aufgebauten Parcours gegeneinander an. Dabei geht es nicht nur um die schnellste Zeit: Vergeben werden auch ein Designpreis für den schönsten und ein Innovationspreis für den innovativsten Roboter.
Zu Beginn des Semesters finden sich die Studierenden zu Vierergruppen zusammen und erhalten ihren Roboter-Kasten. Gemeinsam machen sie sich mit den Aufgaben des Parcours vertraut und sammeln erste Ideen: Wie soll ihr Roboter die verschiedenen Aufgaben lösen?
Aus den ersten Ideen wird ein konkretes Konzept. Die Teams planen ihren Roboter, teilen die Aufgaben untereinander auf und beginnen mit der Umsetzung. Dabei wird ausprobiert, verworfen und neu gedacht. Auf der Teststrecke können die Teams ihre Konstruktionen und ersten Lösungen direkt erproben.
Im Dezember steht ein wichtiger Meilenstein an. Die Teams zeigen, was ihr Roboter bis dahin bereits kann und führen erste Funktionen vor, zum Beispiel die Linienverfolgung. Dabei wird überprüft, ob die grundlegenden Funktionen zuverlässig umgesetzt sind und die Teams mit ihrer Entwicklung im Zeitplan liegen.
Neben dem Bau des Roboters gehört auch die Dokumentation zum Projekt. Die Teams halten ihre bisherige Arbeit, getroffene Entscheidungen und die technische Umsetzung fest. Der Zwischenbericht fasst den bisherigen Entwicklungsstand zusammen und wird von jedem Team abgegeben.
Am Ende des Semesters ist es soweit: Die fertigen Roboter treten auf dem Parcours gegeneinander an. Vor Publikum und im Livestream zeigen die Teams, was sie über das Semester entwickelt haben. Neben dem schnellsten Roboter werden auch herausragendes Design und besonders innovative Lösungen ausgezeichnet.
Das SDP ist die größte Veranstaltung der Technischen Fakultät. Wie ein Semester abläuft und was die Teams bauen, steht weiter oben auf dieser Seite. Eindrücke vom Wettbewerb gibt es auf unserem YouTube-Kanal.
Das System Design Projekt richtet sich an Studierende der Technischen Fakultät. Die Anmeldung erfolgt über HISinOne. Nach der Anmeldung können Sie mit Ihrem Uni-Account auf Kursmaterialien, Gruppeninformationen und Projektdaten zugreifen. Bei Problemen mit der Anmeldung hilft Ihnen unsere FAQ-Seite weiter.
Alle Mitglieder der Universität können mitentscheiden, welcher Roboter den Designpreis gewinnt. Die Anmeldung erfolgt über den RZ-Login. Startreihenfolge, Live-Ergebnisse und die Abstimmung finden Sie auf der Wettbewerbsseite.
Der Wettbewerb ist öffentlich und der Eintritt frei. Er findet in der Georges-Köhler-Allee 101 in Freiburg statt. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, kann das Finale im YouTube-Livestream verfolgen. Dafür ist kein Uni-Account nötig. Lediglich für die Abstimmung zum Designpreis wird ein Account benötigt.